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Die Reifenhersteller YOKOHAMA (Japan) und Kumho (Südkorea) haben sich am 29. November über einen Technologieaustausch sowie eine wechselseitige Kapitalbeteiligung verständigt. Ziel der Kooperation ist eine noch bessere Wettbewerbsfähigkeit sowie ein größeres Wachstumspotenzial auf dem globalen Reifenmarkt. Forschungs- und Entwicklungsressourcen für Reifen und andere Erzeugnisse sollen dabei für umfassende Synergien genutzt werden. Durch gegenseitige Aktienbeteiligungen sollen die beiden Unternehmen zudem auch am Kapitalmarkt näher zusammenrücken. Die konkreten Rahmenbedingungen hierzu sollen möglichst zeitnah erarbeitet und in Vertragsform gegossen werden.

Das Unternehmen Kumho Tire wurde 1960 gegründet und ist Mitglied der Kumho Asiana Gruppe, zu der unter anderem auch Asiana Airlines gehört. Kumho Tire verzeichnete im Geschäftsjahr 2012 einen konsolidierten Nettoumsatz von 4.070,6 Milliarden Won (ca. 2,8 Milliarden Euro), besitzt acht Reifenwerke in Südkorea, China und Vietnam und beschäftigt 11.000 Mitarbeiter.
Über die Yokohama Reifen GmbH

YOKOHAMA wurde 1917 gegründet und stellt neben Reifen eine Vielzahl weiterer Produkte her, z.B. Hochdruckschläuche, Dichtmittel, Marineschläuche und Golfzubehör. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein konsolidierter Nettoumsatz von 559,7 Milliarden Yen (ca. 4 Milliarden Euro) verzeichnet, wobei auf die Reifensparte 444,6 Milliarden Yen (ca. 3,2 Mrd. Euro) entfielen. Aktuell produziert YOKOHAMA mit rund 20.000 Mitarbeitern in sieben Ländern und zwölf Werken Reifen, weitere Standorte befinden sich im Bau.