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VW - Corrado

Im Mai 1981 begann VW mit der Entwicklung eines Nachfolgemodells für den gerade am Markt eingeführten VW Scirocco II. Technische Basis für den als Nachfolger des Scirocco geplanten Corrado war wieder der Golf, diesmal die zweite Generation, der Scirocco basiert noch auf dem Golf I. Der Scirocco III sollte als technologischer Imageträger 1986 beziehungsweise im Modelljahr 1987 zu einem günstigeren Preis als der aktuelle Scirocco II in Serie gehen. Leider geriet der als Scirocco-Nachfolger geplante Wagen zu teuer für die direkte Nachfolge, auch war die Motorenauswahl nicht zu vergleichen mit der der Scirocco-Palette. Diese Quadratur des Kreises wurde im Dezember 1984 durch die Formel: „Scirocco 3 plus Scirocco 2 Weiterlauf“ aufgelöst. Der Scirocco III sollte als Technologieträger und als hochwertiges Sportcoupe am Markt positioniert werden. Bei der Präsentation des Corrado 1988 waren die Besonderheiten der Heckspoiler, der beim europäischen Modell ab 120 km/h (75 km/h beim US-Modell) automatisch aktiviert aus- und ab 20 km/h wieder einfährt (in ähnlicher Form wenige Monate später auch am Porsche 911 Typ 964 zu finden), der den Auftrieb an der Hinterachse um bis zu 64 % reduzieren soll, sowie der G-Lader, über den die damals einzige Version Corrado G60 verfügte, und die für damalige Verhältnisse umfangreiche Serienausstattung: ABS, Servolenkung, höhenverstellbare Sportsitze, Nebelscheinwerfer, grüne Color-Wärmeschutzverglasung und (in Wagenfarbe lackierte) elektrisch
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