Mercedes Tuning

Mercedes B-Klasse Motorraum-blau - Bild: Jörg Brinckheger / pixelio.de
Mercedes B-Klasse Motorraum-blau – Bild: Jörg Brinckheger / pixelio.de

Unter Tunern steht die Mercedes-Benz B-Klasse seit langer Zeit hoch im Kurs. Seit 2011 ergänzt sie das Sortiment des Premium-Herstellers um einen leistungsstarken Sports-Tourer mit elegantem Design. Dabei bietet sie auch noch zahlreiche Möglichkeiten zur optischen Verbesserung und Leistungssteigerung. Wir haben uns einige davon mal etwas genauer angesehen.

So wird die B-Klasse mit neuer Frontschürze aggressiver

Mit einem neuen Frontspoiler wirkt die B-Klasse gleich wesentlich dynamischer und imposanter. Durch die breiter und tiefer wirkende Frontpartie wird dieser Eindruck noch unterstrichen. Abgerundet wird das Gesamtbild durch Seitenschwellerverkleidungen und neue Kotflügelaufsätze. Hinzu kommen ein eleganter Aufsatz für die Heckschürze inklusive Diffusor. Wer die markante Linienführung des Dachs betonen will, kann seine B-Klasse zusätzlich mit einem Dachkantenspoiler versehen. So verleiht man dem Fahrzeug ganz leicht dem nötigen Abtrieb. Darüber hinaus sind die Tuningmöglichkeiten bei gebrauchten Mercedes noch deutlich vielfältiger. Hier gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten vom Performance-Tuning bis hin zu neuen Felgen.

Die Straßenlage der B-Klasse verbessern

Wenn man die Straßenlage der B-Klasse optimieren will, kann man dies mit Tieferlegungsfedern tun. Damit lässt sich der elegante Sports-Tourer um bis zu 35 Millimeter in Richtung Boden absenken. Selbstverständlich braucht man hier auch gleich die passenden 1/10-Felgen, um das Aussehen zu vollenden. Für welche Größe man sich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Man wählt zwischen 18, 19 und 20 Zoll. Außerdem findet man elektronisch ausgewuchtete Kompletträder mit innovativen Felgendesigns, um dem sportlichen Touch den letzten Schliff zu verleihen. Man erhält sie in den Größen 225/40 R18, 225/35 R18 und 235/30 R20.

Nicht an der Leistung sparen

Mercedes-Benz-B-Klasse - Bild: unbekannt/pixelio.de
Mercedes-Benz-B-Klasse – Bild: unbekannt/pixelio.de

Natürlich sollte man der optischen Veredelung auch eine Verbesserung der Performance folgen lassen. Auch hier hat man vielfältige Möglichkeiten. So lassen sich die Benziner-Versionen der Vierzylindertriebwerke mit passenden C-Tronic CB-Kits aufwerten. Diese Adapterstecker werden einfach auf das Motorsteuergerät des Originals aufgesteckt und dann mit den Seriensteckern verbunden. Damit schafft man es auf 253 statt nur auf 211 PS (bei der B-250-Version). Natürlich erfüllen die aufgerüsteten Fahrzeuge noch immer die europäischen Abgasnormen Euro 5 und Euro 6.

Was es sonst noch über den Performance-Aspekt beim Tuning von Mercedes-Benz-Fahrzeugen zu wissen gibt, erfährt man in diesem umfangreichen Artikel.

Achtung bei der Versicherung!

Wenn man seinen Mercedes-B tunen will, sollte man sich vorher mit seiner Versicherung in Verbindung setzen. Mit jedem zusätzlichen Bauteil kann sich die Deckungssumme verändern. Das gilt nicht nur bei Performance-Steigerungen, wie man sie beim Chip-Tuning durchführt. Auch optische Änderungen können einen Einfluss auf die Deckungssumme haben:

  • neue Frontschürzen
  • neue Seitenschweller
  • neue Heckschürzen
  • modifizierte Scheinwerfer
  • Dachkantenspoiler
  • Flügeltüren
  • gespaltene Motorhauben

Vor dem Einbau ist immer individuell zu klären, ob die Änderung überhaupt zulässig ist. Darüber hinaus muss jede PS, die hinzukommt, dem Versicherer gemeldet werden. Tut man das nicht, besteht die Gefahr, dass er im Falle eines Unfalls in Regress geht. Er zahlt dann zwar zunächst einmal die Schadenssumme, fordert aber bis zu 5.000 Euro vom Versicherten zurück.

Tipp: In diesem Artikel von autobild.de erfährt man genauer, worauf man beim Gespräch mit der Versicherung achten muss, wenn man sein Auto tunt. Dabei erfährt man auch, welche Umbauten keine zusätzlichen Kosten mit sich bringen.