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Dotz Teamrider Adam Kerenyi driftet zum 3. Titel

Adam Kerenyi fährt den nächsten Titel ein. - Bild: DOTZ
Adam Kerenyi fährt den nächsten Titel ein. – Bild: DOTZ

2009, 2012 und jetzt auch noch 2014: Als Fußballer dürfte sich Adam Kerenyi nach seinem letzten Gesamtsieg in Valencia den dritten Stern aufs Trikot nähen. Zu feiern wissen jedoch auch Drifter, denn der Dotz Teamrider ist als Dreifachchampion der bisher erfolgreichste Teilnehmer der King of Europe Drift-Serie, die am 20. September zum großen Finale nach Spanien rief. Und obwohl der 35-Jährige gleich zum Saisonstart ein gutes Blatt auf der Hand hatte – drei Rennen, drei Siege – sollte es in den folgenden Monaten noch spannend werden. Beim achten und letzten Lauf des Jahres 2014 hatten sage und schreibe noch acht Fahrer eine Chance auf die Königskrone. Was war inzwischen passiert?

Obwohl Kerenyis von Tomi Workshop penibel gepflegter Rennwagen in der Regel zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk läuft, schlichen sich zur Saisonmitte technische Probleme inkl. Motorschaden ein. Aber die hochgerüsteten Fahrzeuge in der Königsklasse des europäischen Driftsports werden auch regelmäßig bis zum absoluten Limit beansprucht. Adam Kerenyi vertraut seit längerem schon auf ein ganz besonderes Streitross. Und das besteht in Grundzügen aus einem 3er BMW der Baureihe E36, der die Front des Nachfolgemodells bekam und einen Motor aus einem M5 der Baureihe E34, der Schützenhilfe von einem Kompressor, Rennkolben und modifizierten Zylinderköpfen erhält. In der Summe stehen so 700 PS am Start, was sich selbst im hochgerüsteten Konkurrenzumfeld sehen lassen kann. Als Clou hat Adam Kerenyi zudem den Motor um 40 Zentimeter nach hinten versetzt, um eine vorteilhaftere Gewichtsverteilung zu bewirken. Da seine Gegner vereinzelt auch mal 900 Pferde vor den Karren spannen, muss man eben mit allen technischen Tricks kämpfen – überdies gilt Kerenyi aber auch als bester Stratege der Serie. Bereits bei seinem ersten Gesamtsieg 2009 fuhr er für das Dotz Drift Team und ist, wie alle Fahrer mit einer Teamedition der Dotz Fast Seven ausgestattet, genauer gesagt mit der Spezialversion Dotz Fast Seven team edt. red.

Adam Kerenyi in Action – cool Video

Beim Finale in Valencia ging der Dreifachchampion zwar mit leichtem Vorsprung an den Start, doch allzu große Fehler durfte er sich beim starken Konkurrenzumfeld nicht erlauben. Drift-Promoter Mike Procureur holte fürs Finale nämlich ein wahres Starangebot auf die Strecke: Neben konstanten Größen wie dem Italiener Francesco Conti, Franzose Benjamin Boulbes und Israeli Adam Frank waren auch der Pole Bartosz Stolarski und der extra aus den USA angereiste Vaughn Gittin Jr. am Start, der es in diesem Rennen bis ganz nach oben auf dem Treppchen schaffte. Einen Triumph, den Adam Kerenyi dem Gaststarter mit ganzem Herzen gönnte, reichte ihm selbst doch schon der Einzug ins letztendlich, gegen den stark fahrenden Stolarski, verlorene Viertelfinale für den Saisonsieg.

Mehr über den Dotz Teamrider im coolen Video-Portrait „Adam Kerenyi – DOTZ Drift on the Zeal part II“.