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Letzter Lauf GT-Sprint Serie 2013 - Bild MTM - Motoren Technik Mayer GmbH
Letzter Lauf GT-Sprint Serie 2013 – Bild MTM – Motoren Technik Mayer GmbH

Vallelunga – „Ein Spaziergang war das nicht, aber eine Meisterschaft wird nun einmal nicht in einem einzigen Rennen entschieden.“ Roland Mayer, Geschäftsführender Gesellschafter der MTM GmbH zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Saison, einen attraktiven Schlusspunkt vor den Toren der ewigen Stadt konnte das Team leider nicht setzen. „Wir hatten zwei Boxenstopps wegen platter Reifen und mussten zusehen, wie der Kampf um die Spitze ohne uns stattfand.“ erklärt Pressereferentin Karla Kanz den ungewohnten Anblick des schwarz-roten MTM Audi R8 LMS auf hinteren Rängen. Dabei hatte es im ersten Qualifying noch nach einer spannenden Auseinandersetzung mit den Ferrari 458 des Teams Ukraine ausgesehen. Thomas Schöffler qualifizierte sich für den dritten Startplatz musste sich im Rennen nach Boxenstop weiter hinten einreihen. Aber seine Freude über den ersten Titel seiner noch jungen Karriere überwiegt: „Die Leistungskurve ist kontinuierlich angestiegen, wir haben uns alle von Rennen zu Rennen gesteigert, waren der zahlenmäßigen Übermacht der Ferrari niemals wehrlos ausgesetzt und haben oft genug gesiegt oder doch regelmäßig gepunktet, und darum haben wir diesen Titel auch verdient gewonnen.“

Letzter Lauf GT-Sprint Serie 2013 Audi R8 - Bild MTM - Motoren Technik Mayer GmbH
Letzter Lauf GT-Sprint Serie 2013 Audi R8 – Bild MTM – Motoren Technik Mayer GmbH

Insgesamt hat Schöffler, der in Vallelunga sein Cockpit einmal mehr mit dem Schweden Johan Kristofferson geteilt hat, 226 Punkte gesammelt, der zweitplatzierte Glauco Solieri brachte es mit seinem Porsche 911 auf 198 Zähler, gerade zwei mehr als der Ukrainer Andrii Kruglyk auf Ferrari 458. Der MTM Audi R8 LMS und Thomas Schöffler haben die Serie dieses Jahr eindeutig dominiert. Seit Bestehen dieser Meisterschaft im Jahr 2010 konnte zuvor nur einmal ein Audi R8 auf sich aufmerksam machen: letztes Jahr in Pergusa landete das italienische Team Merendino/Di Benedetto auf Position 6.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Aber ob sich MTM auch im nächsten Jahr der Meute stellt ist noch nicht entschieden. Allerdings gilt das Wort des MTM Chefs Roland Mayer: „Mit nichts macht man bessere Werbung als mit Erfolgen in Rennen um Meilen, Meter und Sekunden.“